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Donnerstag, 19. Mai 2011

Spiegelneurone vs. Vorurteile

► Spiegelneurone vs. Vorurteile 

Während wir einerseits in der Lage sind, mit anderen Menschen mitzufühlen und unsere Empathie so weit zu reichen scheint, dass auch Schmerz des anderen am eigenen Leib spürbar wird, so scheint es auch erhebliche Ausnahmen zu geben. So stößt Empathie zum Beispiel dann an ihre Grenzen, wenn Obdachlose von uns eher als unangenehm anstatt bemitleidenswert wahrgenommen werden bzw. sogar Ekel auslösen.  <p>  Ein diesbezüglich ebenfalls spannender Aspekt mit starkem Bezug zur Sozialpsychologie ist der Bereich  Rassismus und Empathie. Der folgende recht übersichtliche Focus Artikel beschreibt kurz, wie sich bei rassistischen Menschen die messbare Anzeichen von Empathie nach der Hautfarbe des gegenübers richten.

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/psychologie-rassismus-besiegt-empathie_aid_512876.html


L.G.
Maxie


Der Ort des Geschehens


Hier mal ein Link auf dem ihr euch kostenlos den Brain Tutor runterladen könnt. Es ist ein Programm, mit welchem man das Gehirn in allen Ebenen neurologisch durch fMRT Bilder dargestellt bekommt und durch Anklicken der jeweiligen Areale erfährt, welche Funktionen sich dort  befinden. Wer also Lust hat  - unter anderem - etwas über die neurobiologische Korrelate zu Empathie und Schmerzempfinden zu erfahren, wird hier fündig werden.

http://www.brainvoyager.com/downloads/downloads.html

Viel Spaß beim Ausprobieren:-)

Georgia

Mittwoch, 18. Mai 2011

Achtsamkeit für jeden Tag

Achtsam sein bedeutet, sich mit seinen Gedanken im Hier und Jetzt zu befinden und nicht an Zukünftiges oder Vergangenes zu denken. Wer dazu in der Lage ist, wird nicht mehr mit Grübeln beschäftigt sein, sondern die Erlebnisse des Alltags auf eine neue Weise wahrnehmen. Ein simples Beispiel dafür ist die Rosinenübung: Hierbei soll eine Rosine so lange wie möglich im Mund geschmeckt werden, anstatt die achtlos herunter zu schlucken. So lassen sich viele verschiedene Sinneseindrücke sammeln, die man von einer Rosine nicht erwartet hätte. Durch ähnliche Übungen kann es gelingen, den alltäglichen Stress zu reduzieren und gelassener in den Tag zu starten.

Wer nun noch weitere Übungen sucht, um die Achtsamkeit in seinen Alltag zu integrieren, kann sich das Buch „Gelassen wie ein Buddha: Meditationen und Achtsamkeitsübungen für 52 Wochen“ von Ilona Daiker besorgen. Hier findet ihr verschiedene kleine Übungen, die aufeinander aufbauen und eine Woche lang geübt werden sollen. Praktischerweise lässt sich dieses Buch auch als Tischkalender auf den Schreibtisch stellen, damit man die aktuelle Übung immer im Blick hat ;o)


Dann wünsche ich viel Spaß beim Üben,


Claudia M.




 

Freitag, 13. Mai 2011

Referatsmaterialien zu "Autogenes Training" und "Achtsamkeitsmeditation"



Denjenigen, die die Referate/Übungen bezüglich Achtsamkeitsmeditation und Autogenes Training übernommen haben, kann ich noch nach Bedarf einige Materialien anbieten.





Autogenes Training: 
Sehr übersichtliches Buch mit Einführung zu dem Thema, Erklärung der Wirkungsweise und Vorstellung der Grundübungen (Schwere, Wärme, Atmung, Herz, Bauch, Stirnkühle und spezifische Erweiterungen zu bestimmten Problembereichen wie Depressionen, Angst,...) mit Übungs-CD. 

Achtsamkeitsmeditation:
Eine Bekannte von mir hat einen Intensivkurs "Achtsamkeitsmeditation" bei einem Heilpraktiker besucht und würde ihre Kopiervorlagen und anleitenden MP3's den Referenten zur Verfügung stellen.

Bei Interesse einfach eine Mail an jomoritz@uni-potsdam.de senden!

LG, Josephine

Mittwoch, 11. Mai 2011

Schmerzfrei

Was stellt die Liebe nicht alles mit uns an: Sie zaubert Schmetterlinge in den Bauch, geht durch den Magen, macht angeblich blind-und trägt, so das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie, dazu bei, dass wir Schmerzen besser ertragen. Wissenschaftler der Stanford Univertity fügten frisch verliebten Testpersonen leichte Hitzeschmerzen an der Hand zu. Dabei mussten sie abwechselnd das Foto des Partners und das eines ähnlich attraktiven Bekannten anschauen. Das Fazit: Mit dem oder der Liebsten vor Augen verspürten die Teilnehmer weniger Schmerzen. Das liegt daran, dass schon allein der Gedanke an die geliebte Person Bereiche im Gehirn anregt, die Belohnung signalisieren und Schmerzen mildern. Wer gerade solo ist, muss dennoch nicht schmerzgeplagt durchs Leben gehen: Das Anschauen von lustigen Filmnen hat einen ähnlichen Effekt;-)

Dieser kurze Artikel stammt aus der aktuellen Ausgabe der AOK unilife (03.2011)

LG Katharina K.

Geist und Gehirn: Interessante Videos zu Schmerz und Empathie

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer ist Psychiater, Psychologe und Hochschullehrer, der sich besonders mit Neurowissenschaften und Lernen beschäftigt. In der Sendung Gehirn und Geist, ausgestrahlt auf BR alpha, stellt er neue Forschungserkenntnisse auf sehr bildliche und unterhaltende Weise vor. Hier habe ich drei Videos gefunden, die für unser Thema interessant sind:


Geist und Gehirn: Empathie und Schadenfreude:


Geist und Gehirn: Tun Gefühle weh?:


Geist und Gehirn: Meditation:


Noch mehr Videos, auch zu anderen Themen, findet ihr hier:


Viel Spaß beim Anschauen :o)

Claudia

Sonntag, 8. Mai 2011

Stumpft Reichtum ab?

Reiche Eltern können die Fähigkeit ihrer Kinder auf vielfältige Weise fördern. Dennoch kommt eine Fähigkeit generell zu kurz, sagen nordamerikanische Forscher: Dem reichen Nachwuchs mangelt es an Einfühlungsvermögen. "Die sozialen Schichten, in denen wir aufwachsen und in denen wir uns täglich bewegen, formen langfristig auch unsere Empathie", berichtet Michael Kraus von der University of California in San Francisco.
Hört sich doch interessant an.....
Hier die Studie dazu:
Kraus, M. et al.(2010). Social class,contextualism and empathiec accuracy.Psychological Science,21/11,1716-1723

LG Katharina K.